Polypropylen-IML im Vergleich zu Papier-IML: das Fazit

1 July 2013

Häufig stellen uns Kunden die Frage, ob es möglich sei, IML-Etiketten auf Papier zu produzieren, und ob das unter ökologischen Gesichtspunkten interessanter wäre, als IML auf Polypropylen. Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten.

Ein Papieretikett scheint im Einkauf tatsächlich billiger zu sein. Wer wirklich konsequent alle Kosten berücksichtigt, der wird jedoch erkennen, dass das Produkt damit letztlich teurer wird. Die meisten Kosten entstehen aufgrund der Tatsache, dass Papier viel leichter Schaden nimmt als Polypropylen-Etiketten.Die Luftfeuchtigkeit beim Spritzguss stellt oftmals ein Problem dar. Die Etiketten nehmen Feuchtigkeit auf, wodurch sie kleben. Auch beim Abfüllen von Verpackungen ist die Gefahr von Beschädigungen höher, weil IML-Etiketten aus Papier nicht kratzbeständig sind und bei der Handhabung von Verpackungen leichter Luft unter die Etiketten gelangt.

Eine Verpackung mit einem IML-Etikett aus Papier ist außerdem nicht umweltfreundlich. Die beiden Materialien, aus denen die Verpackung besteht (Papier und Polypropylen) sind nicht voneinander zu trennen. Dadurch ist sowohl der Abfall des Produktionsprozesses als auch die Verpackung am Ende ihres Lebenszyklus nicht recyclingfähig. Verstraete ist nicht gegen die Verwendung von IML-Etiketten aus Papier, ist aber davon überzeugt, dass sie nicht die nachhaltigste Lösung sind.